60 Jahre erfolgreich.

Von der Nachkriegszeit bis in die Schengen Zone: Grundkonzept beibehalten.

Nachkriegszeit: Verzollungsmarkt kaum entwickelt.

In der Nachkriegszeit ist der Markt für Zolldienstleistungen erst im Aufbau. 1957 nimmt Walter Frey als einer der ersten am Zoll in Ramsen mit einem Büro in Singen den Verzollungsbetrieb auf. Die Wirtschaftslage ist damals schlecht und der Aufbau des Geschäfts kostet viel Kraft. Das Marktsegment ist noch kaum entwickelt. Zu Anfang werden Transporte in die Schweiz und nach Deutschland vermittelt. Hauptsächlich werden damals Maschinen und Maschinenteile verzollt. Nach einigen Jahren Arbeit als Einzelunternehmer stabilisiert sich das Geschäft langsam und Frey kann den ersten Mitarbeiter anlernen. In kleinen Schritten geht es auch im Rest Deutschlands in Richtung Aufschwung. Frey wächst schnell und bald helfen fünf Mitarbeiter beim verzollen. Mit dem Bau des Grenzüberganges Bietingen-Thayngen wechselt Frey den Standort. Durch das stetige Wirtschaftswachstum nimmt auch der Waren- und Grenzverkehr zu.


Wachstum, Konkurrenz und Generationenwechsel.

 

Verzollungsagenturen schiessen wie Pilze aus dem Boden. Trotz der grossen Konkurrenz kann Frey durch seine kompetenten Mitarbeiter, einen guten Service und der Garantie von Neutralität und Kundenschutz am Markt bestehen und den Kundenstamm ausbauen. Alrun Frey- die Tochter des Gruenders- hat bereits im Betrieb gelernt und fuehrt diesen mit Jahrzehntelanger Erfahrung im Sinne des Gründers weiter. Ihr zur Seite stand Sigfried Gruber, der mit seiner Kompetenz und seinem Fachwissen viel zum Erfolg der Fa. Frey beitrug. Nach seinem Tod rückt Hr. Vigh an seiner Stelle in die Geschäftsleitung, wo er die Erfahrung und das Wissen aus seiner mittlerweile mehr als 25-jährigen Firmenzugehörigkeit mit einbringt. 1987 wird das Geschäft in eine GmbH überführt, um den Fortbestand im Familienbesitz zu sichern. Seit dem Tod von Walter Frey ist Adelheid Frey als Erbin alleinige Gesellschafterin.


Zukunft: Grundwerte wahren

Trotz der schwierigen Lage in mehreren Wirtschaftskrisen wurde der Betrieb solide weitergeführt. Der Eintritt der Schweiz in die Schengen Zone brachte enorme Veränderung mit sich, insbesondere neue Standards elektronischer Übermittlung stellten eine Herausforderung dar, die der Betrieb souverän meistern konnte. Frey bleibt trotz immer neuer Herausforderungen immer noch den Grundwerten Neutralität, Zuverlässigkeit und Kontinuität treu. Daran hat das gut eingespielte und vertrauensvolle Team einen grossen Anteil – einige Mitarbeiter arbeiten schon seit 25 Jahren bei Frey. Seit 2013 arbeitet Heike Gudra, geb. Frey im Unternehmen, so dass langfristig gesichert ist, dass die Familie fuer das Konzept einsteht und es im Sinne des Gründers weiterentwickelt und fortführt. Frey bleibt auch in Zukunft Ihr kompetenter und vertrauensvoller Ansprechpartner fuer Verzollungen zwischen Deutschland und der Schweiz.